Moschee in Nuweiba

Moschee in Nuweiba
2. Aufenthalt im Sinai (Januar 2010)

Samstag, 28. August 2010

Christliches Syrien

Im Alten Testament kommt das Land oft vor - aber in eher unrühmlichen Zusammenhängen, wo die Assyrer bzw. Herrscher von Damaskus als Feinde des Gottesvolkes auftreten. Im Neuen Testament eilt Saulus dorthin, um Christen zu verfolgen - und erlebt vor den Toren der Stadt seine Bekehrung durch die Erscheinung Christi. Mit Hananias beginnt dann auch schon die Reihe der Heiligen im Land - bald gefolgt von Thekla. Dann über die Jahrhunderte Symeon der Säulensteher mit vielen Ähnlichen, Johannes von Damaskus, der Diakon und Dichter Ephrem... Auch wenn Antakya heute zur Türkei gehört: "In Antiochia nannte man zum ersten mal die Jünger Christen". In Ma'alula sprechen heute noch die Einwohner einen arramäischen Dialekt - der Muttersprache Jesu ähnlich. Erzbischof Melki hat uns hier in dieser Sprache ein Marienlied und das Vater Unser vorgesungen. In Sednaya wird eine Marien-Ikone hoch verehrt, die (wie etliche andere) auf den Evangelisten Lukas zurück geführt wird. In der Omayaden-Moschee in Damaskus werden Reliquien des hl. Johannes des Täufers verehrt (seine Taufstätte wollen wir in Jordanien besuchen - auf der Gruppenreise wäre auch die Herodes-Burg eingeplant gewesen, auf der er enthauptet wurde). In jüngster Zeit wurden auch uralte Klöster durch ganz neue Gemeinschaften wieder belebt: so in Mar Musa und Qara.

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